20170207

Pressebilder.org

Der Promiblog.com-Autor Gerald Vukits hat neue Pressebilder von Promis online gestellt. >>www.Pressebilder.org

20170201

Hugo Portisch Interview

Dr. Hugo Portisch

Hugo Portisch: „Meine Frau schreibt mir nach wie vor Liebesbriefe


Am 19. Februar wird Dr. Hugo Portisch 90 Jahre alt. Er gilt als einer der bedeutendsten Journalisten Österreichs und wurde als ORF-Fernseh-Kommentator überaus populär. Er hat es stets verstanden, komplizierte politische Inhalte, verständlich zu erklären. Das Interview.

Michael Gorbatschow warnte kürzlich vor einem neuen Weltkrieg. Droht uns einer?

Hugo Portisch: Ich persönlich glaube, dass diese Angst nicht real ist. Ich habe mich über seine Ansicht gewundert. Weil, an sich sollte er das System kennen. Ich habe mich immer blind darauf verlassen, dass die handelnden Personen in der Weltpolitik das Krisen-Management in der Hand haben. Bevor sie einen unbedachten Zug machen, haben sie eine direkte Linie. – Seit der Kuba-Krise ist das „direkte Telefon“ eingerichtet: Also, der amerikanische Präsident hebt ab und spricht mit dem Kreml. Und umgekehrt.

Sie treten für eine gemeinsame, europäische Armee ein. Etwa mit an vorderster Front kämpfenden österreichischen Soldaten?

Portisch: Das kommt darauf an, wie sich Österreich versteht. Versteht sich Österreich als nicht gebundenes Land, wird es in der Lage sein, alles abzuweisen, was Truppeneinsatz betrifft.

20170130

Maria Großbauer Interview

Maria Großbauer

Maria Großbauer: „Wenn eine Fanfare ertönt, krieg‘ ich Gänsehaut“


Am 23. Februar ist es soweit: Da werden wir sehen, wie der erste Wiener Opernball mit der Handschrift der Werbefachfrau Maria Großbauer (36) aussieht. Das Interview.

Frau Großbauer, wie wurden Sie Opernball-Lady?


Maria Großbauer: „Ich wurde von Direktor der Wiener Staatsoper, Dominique Meyer, gefragt, weil er meint, ich sei die Richtige für den Job.“

Ihr Ehemann, Andreas Großbauer (42), ist Vorstand der Wiener Philharmoniker und steht dem Operndirektor nahe. Also meinen manche, Ihre Besetzung sei eine Art „Freunderlwirtschaft“ gewesen …


Großbauer: „Erstens: Meine Aufgabe ist ein Ehrenamt. Zweitens: Ich glaube nicht, dass man dem Direktor vorwerfen kann, dass er jemanden gefragt hat, den er kennt. Drittens glaube ich, Kompetenzen aufweisen zu können. Aber es ist mir klar: Es gibt Menschen, die freuen sich mit einem, und solche, die das eben nicht tun.

20161208

Exklusiv

Gerald Vukits: Momente mit Promis
"Momente mit Promis 2016". In dieser aktualisierten Ausgabe dieses eBooks berichtet der Promi-Interviewer Gerald Vukits von seinen unvergesslichsten Erlebnissen mit Stars und Prominenten hinter den Kulissen in mehr als 20 Jahren. Von 1993 bis heute. >>WEITER

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20161207

Miriam Stein Interview

Miriam Stein: „Bei berührenden Filmen bekomme ich feuchte Augen“


Am 19. und 21. Dezember ist Miriam Stein (28) im TV-Zweiteiler „Gotthard“ zu sehen (jeweils um 20.15 Uhr in ORF 2). Es geht um den schwierigen Bau dieses Eisenbahntunnels, umrahmt von einer Liebesgeschichte, in der Stein die Hauptrolle spielt. Das Interview.

Frau Stein, 1872 begann der Bau des ersten Gotthard-Tunnels – mit 15 Kilometern der damals längste der Welt. Diesem widmet sich der historische TV-Zweiteiler „Gotthard“. Worum geht’s genau?


Miriam Stein: Ich will nicht zu viel verraten. Für mich persönlich geht es um Freundschaft, Liebe, Fortschritt, und um die erste Arbeiterbewegung der Schweiz.

In welchem Tunnel wurde eigentlich gedreht?

In gar keinem! Die Filmaufnahmen wurden in einem Kölner Studio gemacht. Aber da war ich nie dabei. Denn Frauen, so hieß es damals, haben in einem Tunnel nichts verloren. Das habe angeblich Unglück gebracht.

Sind Sie abergläubisch?

Nein. Überhaupt nicht. Im Flugzeug würde ich mich freiwillig in die Reihe 13 setzen, aber die gibt es nicht im Flieger.

Sie kommen im Fernsehen meistens so natürlich, so lieb rüber. Ist das nur gespielt oder sind Sie wirklich so?

(lacht) Ich hoffe, dass wir alle, wenn wir privat unterwegs sind, natürliche Menschen sind. Allüren oder so etwas sind mir jedenfalls komplett fremd.

20161108

René Kollo Interview

René Kollo

René Kollo: „Die Oper stirbt aus!“


Am 6. und 7. Jänner tritt der Opernsänger René Kollo, im Rahmen seiner Abschieds-Tournee, im Wiener Konzerthaus auf. „Vom Lied über die Operette zur Oper" heißt der Abend, den er zusammen mit Natalia Ushakova (Sopran) und Lothar Fritsch (Bass) bestreitet. Damit möchte sich der 79-jährige auf der Bühne von seinem Publikum verabschieden. Das Interview.

Herr Kollo, wie geht es Ihnen bei Ihrer Abschieds-Tournee?

René Kollo: Ich nehme Abschied, sowohl mit einem lachenden, als auch mit einem weinenden Auge. Wie ein Clown. Mit einem lachenden Auge, weil ich immer noch kann und meine Stimme völlig in Ordnung ist. Und mit einem weinenden, weil ich jetzt in meinem 80. Lebensjahr bin. Und mir ausrechnen kann, wieviel Jahre sind da noch? Vielleicht sind es noch viele, aber das weiß ich ja nicht.

Wie sehen Sie die Zukunft der Oper?

René Kollo: In 30 Jahren haben Sie keine Oper mehr. Das ist mal völlig klar.

Die Oper stirbt aus?

René Kollo: Ja natürlich. Sie ist ja schon. Die heutige Jugend wächst damit ja nicht mehr auf. Die Alten brechen weg. Und es kommt kein Nachwuchs.

20161107

Elina Garanca Interview

Elina Garanca

Elina Garanca: „Ich bin ,die Böse', die den Spaß versaut“


Auf ihrem neuen Album „Revive“ ist die aus Lettland stammende Opernsängerin Elina Garanca (40) mit klassischen, romantischen Arien zu hören. Das freut ihre Anhänger. Ihre eigenen Kinder jedoch, freut es nicht immer, wenn sie singt. Allein ihr bloßes Auftauchen irritiert den Nachwuchs mitunter, wie Elina Garanca im Interview erzählte …

Frau Garanca, Ihre Mutter war Gesangslehrerin, und als solche zu Ihnen mitunter recht streng. Nun haben Sie und ihr Ehemann, der Dirigent Karel Mark Chichon, zwei gemeinsame Töchter – Cathy (5) und Cristina, die im Jänner drei Jahre alt wird. Sind auch Sie eine strenge Mutter?

Elina Garanca: Ich bin der „Sergeant Major“ (lacht)! Ich bin jedenfalls strenger als mein Mann. Er verwöhnt die Kinder. Die Mädchen haben ihn um den kleinen Finger gewickelt. Und ich störe meistens in dem Dreieck. Ich bin "die Böse", die da immer wieder reinstößt und den Spaß versaut (lacht). Ich hoffe nur, dass ich die Stärke, die ich als Frau habe, den Mädchen dann weitergeben kann, wenn sie etwas Ernsteres brauchen. Dass sie dann zu mir kommen. Und keine Angst haben, mit mir etwas zu besprechen, was sie mit einem Mann nicht machen können.

20161029

Senta Berger Interview

Senta Berger: „Kleine Sorgen um meine Kinder werde ich nie ablegen“


Der neue Kinofilm „Willkommen bei den Hartmanns“ hat die Flüchtlingskrise zum Inhalt. In der weiblichen Hauptrolle ist die gebürtige Wienerin Senta Berger (75) zu sehen. Als „Angelika Hartmann“ spielt sie eine frisch pensionierte Lehrerin und Mutter einer von Alltagsproblemen geplagten gutbürgerlichen Familie. Eines Tages beschließt Berger als Angelika Hartmann, einen Flüchtling aufzunehmen – den Nigerianer Diallo (Eric Kabongo). Mit seiner charmant-naiven Art wirbelt er das Leben der Hartmanns ziemlich durcheinander. Im Interview äußert sich Senta Berger über diesen Film und auch darüber, ob sie selbst einen Flüchtling aufnehmen würde …

Frau Berger, inwiefern ist dieser neue Kino-Film, „Willkommen bei den Hartmanns“ nach dem Drehbuch und unter der Regie Ihres Sohnes Simon Verhoeven (44), wichtig für die Gesellschaft?

Senta Berger: Die Familie Hartmann ist ein Spiegel unserer Gesellschaft mit ihren vielfältigen Meinungen, Urteilen und Vorurteilen. Innerhalb der Familie wird mit den unterschiedlichsten Argumenten diskutiert und damit auch die verschiedenen Haltungen in unserem Land wiedergegeben. Humor ist immer gut, um ein Thema ernsthaft zu gestalten. Schon Shakespeare hat den Narren eingeführt, der uns Wahrheiten sagt und uns dennoch lachen macht. Oder Nestroy, - ein Meister an Zeitkritik und Humor. Natürlich kann der Film keine Antworten, keine Lösungen geben, aber er stellt Fragen, – ohne dem Zuschauer eine Lektion erteilen zu wollen. Das ist angenehm. Ich denke aber, die Zuschauer werden sich nach Ende des Films Fragen stellen, sich mit anderen über das Thema unterhalten. „Unterhalten" ist ein gutes Wort.

Wie ist Ihre Meinung in der Flüchtlings-Debatte: „Herzlich willkommen“ oder „Grenzen dicht!“?

Senta Berger: Das ist eine Schwarz-Weiß Frage.

20161022

Martina Gedeck Interview

Martina Gedeck, 2016 in "Gleißendes Glück"
Martina Gedeck

Martina Gedeck: „Ich bin ein bisschen abergläubisch“


Kürzlich beeindruckte die Münchner Schauspielerin Martina Gedeck (55) im Spielfilm „Terror – Ihr Urteil“. Demnächst läuft „Gleißendes Glück“ an – ein Kinofilm, mit dem sie es mit einem Pornosüchtigen zu tun hat. Das Interview.

Frau Gedeck, im neuen Kinofilm „Gleißendes Glück“ begeben Sie sich auf Glücks-Suche, auf Sinnsuche: Als Helene Brindel möchten Sie vor Ihrem gewalttätigen Ehemann Christoph (Johannes Krisch) fliehen und lernen einen von Ulrich Tukur gespielten Glücks-Ratgeber-Autoren kennen. Doch, auch er hat seine Probleme …

Martina Gedeck: Dieser von Ulrich Tukur dargestellte Autor Eduard E. Gluck ist pornosüchtig! Helene Brindel, die ich spiele, gibt ihm die Möglichkeit, dass er wieder eine normale Beziehung zu einer Frau haben kann.

Was raten Sie einer Frau, die von Ihrem Partner gedemütigt und geschlagen wird?

Martina Gedeck: Wenn man körperlicher Gewalt ausgesetzt ist, sollte man in jedem Fall gehen. Ich finde, das ist ein dermaßen schlimmer Übergriff. Ich persönlich würde das niemals aushalten. Es gibt natürlich auch die psychische Ebene, die genauso schlimm sein kann. Aus solchen Beziehungen muss man sich lösen.

Was ist der Sinn des Lebens?

Martina Gedeck: Die Liebe zum Leben ist für mich das Wichtigste. Diese äußert sich in einer Grundstimmung, die ich als Lebensfreude bezeichnen würde. Ich glaube, dass jeder Mensch mit einer Grund-Lebensfreude auf die Welt kommt. Und dass die Lebensfreude die Sehnsucht der Menschen ist.

In dem Regisseur Markus Imboden (61) haben Sie einen Lebensgefährten, und Sie haben einen Beruf, der Ihnen viel Freude bereitet.

20161013

Fräulein Mai Interview

Fräulein Mai, vormals Missy May
Fräulein Mai

"Fräulein Mai" war nicht immer nach lachen zumute ...


Die Wiener Sängerin „Fräulein Mai“ (30), die sich früher "Missy May" nannte,  ist Jurorin in der ORF-Show „Die große Chance der Chöre“. Mitte November erscheint ihr neues Album "Frösche, Prinzen, Petticoats". Doch so gut ging es ihr nicht immer ...

Zwei Wochen vor ihrer Matura starb ihr Vater. Damals war sie 18 Jahre alt ...

"Ich bin trotzdem zur Matura angetreten", erzählt die Künstlerin. "Mein Vater, sein Name war Gerd, war mein bester Freund. Und sein Tod war für mich die Hölle. Ich wollte nicht antreten. Aber ich hatte eine tolle Deutsch-Lehrerin, die zu mir gesagt hat: „Schau, es bringt dir überhaupt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Dein Weg geht weiter. Dein Papa hätte nicht gewollt, dass du jetzt alles hinschmeißt. Mein Vater wurde 60 Jahre alt.

20160930

Anita Hegerland Interview

Roy Blacks Anita singt auch noch als Oma …


Am 9. Oktober jährt sich Roy Blacks Todestag zum 25. Mal. Er starb in seiner Fischerhütte in Oberbayern (D) an Herzversagen und wurde nur 48 Jahre alt. Neben seinen Schlager-Hits wie „Ganz in Weiß“ oder „Du bist nicht allein“, erfreut sich bis heute ein Duett großer Beliebtheit: „Schön ist es auf der Welt zu sein“ sang er 1971 mit dem damaligen norwegischen Kinderstar Anita Hegerland (55) …

„Roy Black war unglaublich lieb zu mir. Eine Kombination aus väterlichem Freund und Kumpel. Er hat mich beschützt. Und wenn ich aufgeregt war, hat er meine Hand genommen und Witze gemacht. Ich werde ihn nie vergessen“, erinnert sich Anita Hegerland, die am 3. März 1961 in Sandefjord (Norwegen) geboren wurde. Entdeckt wurde sie 1968 auf einer Kinder-Weihnachtsfeier in ihrer Gemeinde.

Mit zehn Jahren wurde sie auch in Deutschland und Österreich bekannt – als sie gemeinsam mit Roy Black „Schön ist es auf der Welt zu sein“ sang. In einer TV-Show wurde sie damals gefragt:

20160907

Vera Russwurm: Dramatische Momente

Vera Russwurm: „Mein Mann lief rot an, röchelte und stürzte …“


Am Samstag, dem 17. September, startet Vera Russwurms neue, wöchentliche Fernsehsendung „VERA. - Das kommt in den besten Familien vor“ (22 Uhr, ORF2). Darin spricht sie mit Menschen, die erzählen, wie sie Schicksalsschläge und große Probleme wie etwa Ehebruch oder Mobbing meistern. Mit Gerald Vukits plauderte Vera Russwurm auch über dramatische Momente in ihrem Privatleben.

Frau Dr. Russwurm, in Ihrer neuen Sendung sprechen Sie mit Menschen, die psychische und emotionale Krisen zu bewältigen hatten bzw. haben …

Vera Russwurm: Mir ist es wichtig zu zeigen, dass niemand, der gerade vor dem Fernseher sitzt, mit seinem Problem ganz allein ist. Es gibt immer andere, die Vergleichbares schon erlebt haben. Es ist irgendwo immer ein Trost, wenn man das Gefühl hat, nicht allein zu sein. Es gibt ja sehr oft Lösungen! Und man soll sich nicht scheuen, Hilfe anzunehmen. Egal von wem. Nichts ist so schlecht, als wenn man alles in sich hineinfrisst. Man muss reden!

Und was, wenn man keine entsprechende Vertrauensperson hat?

Vera Russwurm: Dann muss man Hilfe eines Seelen-Profis annehmen. Das muss nicht der Psychiater oder Psychotherapeut sein. Das kann auch ein einfacher Coach sein, wenn er den richtigen Nerv trifft und auf den richtigen Knopf drückt.

Mussten Sie als ausgebildete Medizinerin, die nie als Ärztin gearbeitet hat, jemals Erste Hilfe leisten?

Vera Russwurm: Nein. Einmal, vor über zehn Jahren, habe ich gefürchtet, dass es passieren wird. Mein Mann und ich waren zu einem feinen Essen eingeladen. Und dort sorgte mein Mann für eine „Einlage“ …

Bitte erzählen Sie!

Vera Russwurm: Mein Mann hat beim Essen – es war nicht Fisch – irgendwas falsch in die Luftröhre bekommen. Er lief rot an, röchelte und stürzte auf alle Viere auf den Boden.

20160901

Thomas Stipsits und die Angst

Thomas Stipsits: „Meine Angst ist ein Teil von mir“


Demnächst ist der steirische Kabarettist und Schauspieler Thomas Stipsits (33) regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Einerseits im neuen ORF-Unterhaltungsformat „Gemischtes Doppel“ an der Seite seiner Ehefrau Katharina Straßer (32). Und ab 26. September im ORF-Vierteiler „Pregau – Kein Weg zurück“ … Privat musste er lernen, mit Panik-Attacken und Angstzuständen umzugehen ...

Herr Stipsits, Sie wirken im TV meistens sympathisch ...

Thomas Stipsits: „Das passiert mir einfach irgendwie … Obwohl, in der Schule habe ich nicht unbedingt zu den Beliebtesten gehört. Zumindest nicht beim Völkerball spielen. Da war ich eher immer einer der Letzteren, der ins jeweilige Team gewählt wurde. Nicht nur wegen meiner sportlichen Leistung. Als Kind und als Jugendlicher habe ich lange nicht genau gewusst: Wo gehöre ich dazu? Zu meiner Zeit waren die Skater irgendwie in. Auch da habe ich probiert, irgendwie dabei zu sein. Das ist mir aber nie gelungen. Und was Musik betrifft, haben damals die meisten in meiner Clique Nirvana gehört. Ich Georg Danzer. Ich war zwar kein Außenseiter in dem Sinn, sondern eher jemand, der überall so ein bisserl dazugehört hat, aber nie so wirklich wo. Jedenfalls war ich schüchtern.“

Mit 25 Jahren waren Sie bereits als Kabarettist erfolgreich ... 

Thomas Stipsits: "... doch mich übermannte ein Minderwertigkeitsgefühl. Ich dachte mir: ,Eigentlich verdiene ich diesen Erfolg gar nicht.‘ Das war damals mit Depressionen verbunden und mit Angstzuständen. Ich hatte irrsinnige Panik-Attacken. Das war ganz furchtbar.

20160830

Alf Poier Interview

Alf Poier
Alf Poier

Alf Poier: "Hochzeit ist keine geplant"


Am 18. September geht der Kabarettist Alf Poier (49) mit seinem neuen Programm „The Making Of DADA" auf Österreich-Tournee. In den vergangenen zwei Jahren hatte er sich aus gesundheitlichen Gründen weitgehend zurückgezogen, jetzt möchte der Steirer wieder durchstarten. Das Interview.

Herr Poier, haben Sie derzeit eine Freundin?

Alf Poier:  "Ja! Martina (42). Das geht jetzt schon seit Weihnachten. Die Intervalle zwischen meinen Beziehungen werden länger. Aber Hochzeit ist keine geplant. Dadurch, dass ich nie geheiratet habe, habe ich mir viel Geld erspart: Nie verheiratet, kein Koks und wenigen Huren – da kann man sich viel ersparen in der Show-Branche … Derzeit lebt auch eine Leasing-Tochter bei mir. Die ist uns zugelaufen. Sie ist 19 Jahre alt und freut sich, dass sie hier wohnen kann und nichts bezahlen muss.“

Ihr neues Kabarett-Programm trägt den Titel „The Making Of DADA“.  Dadaismus oder Dada war eine künstlerische und literarische Bewegung, die vor 100 Jahren in Zürich (CH) gegründet wurde und sich durch Ablehnung „konventioneller“ Kunst bzw. Kunstformen – die oft parodiert wurden – und bürgerlicher Ideale auszeichnete.

20160826

Kira Grünberg Interview

Kira Grünberg: „Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen“


Vor etwas mehr als einem Jahr, am 30. Juli 2015, verletzte sich die Tiroler Stabhochspringerin Kira Grünberg (23) bei einem Trainingsunfall schwer. Aus vier Metern Höhe landete sie vor der Matte und kam mit dem Hals auf dem hinteren Ende des Einstichkastens auf. Seither ist sie querschnittgelähmt (Bruch des fünften Wirbels der Halswirbelsäule, massive Beschädigung des Rückenmarks auf Höhe des sechsten Halswirbels). Anstatt bei den kürzlich zu Ende gegangenen Olympischen Sommerspielen in Rio de Janiero (Brasilien) um eine Medaille zu kämpfen, freut sie sich über kleine gesundheitliche Fortschritte. – Und präsentiert stolz ihr Buch …

Frau Grünberg, in Ihrem neuen Buch „Mein Sprung in ein neues Leben“ schildern Sie ausführlich die Zeit vor und nach Ihrem Unfall. Sie schreiben: „Das Leben ist schön. Auch im Rollstuhl.“ Was sind derzeit Ihre größten Freuden des Tages?

Kira Grünberg: Ganz ehrlich? Auszuschlafen und den Tag etwas ruhiger als früher zu beginnen. Während meiner Sportkarriere hatte ich immer Stress zwischen Bundesheer, Training, Wettkampf, Reisen, Terminen. Obwohl ich jetzt gerade rund um die Erscheinung meines ersten Buchs auch viel unterwegs bin, ist alles etwas langsamer geworden und das genieße ich richtig.

Sie schreiben über Ihre Lernfortschritte. Welchen haben Sie denn zuletzt gemacht?

Kira Grünberg: Ich mache im Moment eher kleine Fortschritte.

Begräbnis von Gerhard Tötschinger

Christiane Hörbiger, Sascha Bigler
Christiane Hörbiger mit ihrem Sohn Sascha Bigler

Christiane Hörbigers trauriger Weg ...


Soeben wurde der Lebensgefährte der Schauspielerin Christiane Hörbiger (77), Gerhard Tötschinger, auf dem Wiener Zentralfriedhof zu Grabe getragen. Er verstarb am 9. August 70-jährig an einer Lungenembolie.

20160816

Dolores Schmidinger Interview

Dolores Schmidinger
Dolores Schmidinger daheim auf ihrem Schaf "Orlando"

Dolores Schmidinger: „Ich brauche Urlaub, doch mir fehlt das Geld“


Am 21. September feiert die Wiener Schauspielerin Dolores Schmidinger ihr 70. Wiegenfest. Populär wurde sie vor 40 Jahren in der TV-Serie „Ein echter Wiener geht nicht unter“. Ihr größter Geburtstagswunsch wäre jetzt ein dringend nötiger Urlaub, doch den kann sie sich nicht leisten.

Frau Schmidinger, früher habe ich Sie in einem Haus mit Garten besucht, jetzt wohnen Sie in einer kleinen Wohnung. Warum das?

Dolores Schmidinger: Ja weil mir das Haus für 1400 Euro pro Monat zu teuer wurde. Davor hatte ich ein noch größeres Haus, das ich aber wegen Schulden verkaufen musste. Mit Geld konnte ich nie umgehen. Das habe ich nie gelernt. Ich habe zu lange über meine Verhältnisse gelebt. Bis vor kurzem habe ich nie aufs Konto geschaut. Das haben Leute für mich gemacht. Jetzt bin ich halt im Schock … Seit einem Jahr wohne ich nun kleiner und lebe von meiner Pension. Allein 780 Euro zahle ich für die Wohnung, dazu kommt ein altes Leasing-Auto …

Kommen Sie mit Ihrer Pension aus?

Dolores Schmidinger: Nein! Ich müsste was dazu verdienen. Aber ich glaube, es fällt den Film- und Theater-Leuten zu mir nichts ein. Ich bin zu speziell, polarisiere zu sehr. Ich bin nicht mainstreamig. Und der Mainstream regiert, samma uns ehrlich.

Was wünschen Sie sich zum Geburtstag?

Dolores Schmidinger: Eine Reise! Ich bin arthritisch und brauche die Hitze.

20160810

Lilian Klebow Interview

Lilian Klebow
Lilian Klebow

Lilian Klebow: „Ich habe nicht den Drang, mich auszuziehen“


Ab 30. August sind neue Folgen der Krimi-Reihe „Soko Donau“ zu sehen (20.15 Uhr, ORF eins). Als Kommissarin Penny Lanz mit dabei ist abermals Lilian Klebow (36). Das Interview.

Frau Klebow, worum geht es in der ersten neuen „Soko Donau“-Folge mit dem Titel „Stiller Abgang“?

Lilian Klebow: Anhand einer Videoaufzeichnung glauben unsere Leute schnell zu wissen, was einem Lokal-Besitzer an der Donau zugestoßen ist: Nachdem er zwei Autodiebe überrascht hat, wurde er von diesen zusammengeschlagen, bevor sie flüchten. Doch der Schein könnte trügen …

Wenn gemeldet wird, dass wieder einmal ein Asylwerber „zugeschlagen“ hat, fordern viele: „Grenzen dicht!“ Wie denken Sie darüber?

Lilian Klebow: Bei dem Anschlag im und rund um das Olympia-Einkaufszentrum, im Juli in München, der dort passiert ist, wo ich aufgewachsen bin, habe ich mir gedacht: „Bitte, bitte, lass es kein Verbrechen sein, das irgendwie IS-bezogen ist …“ Meine 90jährige Oma ist im Krieg selbst geflohen und sagt:

20160730

Renate Holm Interview

Renate Holm
Renate Holm: 2016 in ihrer Wiener Wohnung

Renate Holm wird 85 und trotzt ihren Schmerzen


Am 10. August feiert Kammersängerin Renate Holm ihr 85. Wiegenfest. Das berührende Interview.

Frau Holm, neben Ihrer Wohnung in Wien leben Sie auch in einer umgebauten Mühle aus dem Jahre 1693 in der Nähe von Hollabrunn (NÖ), umgeben von Tieren …

Renate Holm: Leider sind meine beiden Esel Mecki und Struppi gestorben. Beide wurden fast 40 Jahre alt. Jetzt habe ich ein Esel-Pärchen: Flori und Susi. Vor rund drei Wochen brachte Susi ein Fohlen auf die Welt, das ich Mecki nannte. Allerdings hat der kleine Mecki eine Missbildung im Kiefer und konnte keine Muttermilch trinken. Er konnte nicht an die Zitzen ran. Um zu überleben, bekam er Infusionen. Inzwischen kann er trinken und zupft auch schon Grün.

Und Ihnen geht es auch gut?

Renate Holm: Ich gebe nach wie vor Gesangsunterricht. Die Überwindung der Bequemlichkeit ist das Geheimnis, den Prozess des Älterwerdens zu verlangsamen.

20160729

Peter Fröhlich gestorben

Peter Fröhlich, Anita Fröhlich
Peter Fröhlich mit seiner Ehefrau Anita

Peter Fröhlich tot: Jetzt spricht seine Witwe!


Der am 11. Juli verstorbene Schauspieler Peter Fröhlich wollte, dass sein Tod erst nach seiner Beisetzung bekannt wird. Das war der letzte Wille des Publikums-Lieblings, der vor allem als „Bezirksrat Schoitl“ im ORF-„Kaisermühlen Blues“ unvergesslich bleiben wird. Bis kurz vor seinem Tod plauderten Peter Fröhlich (er wäre am 29. August 78 Jahre alt geworden) und Gerald Vukits immer wieder miteinander. Nun sprach er mit seiner Witwe …

42 Jahre lag war Anita (72) mit ihrem Peter Fröhlich verheiratet. Jetzt, kurz nach seinem Tod, sagt sie: „Ich bin ganz durcheinander. Ich habe so viel zu erledigen. Mein Mann starb an einem Herzinfarkt. Es kam ganz plötzlich. Es war so heiß an diesem Tag … Es war furchtbar. Jetzt ist er in München, in unserem Grab. Ich wollte das Ganze in Ruhe haben. Und er auch. Deshalb wurde sein Tod auch erst zwei Wochen später bekannt gegeben.“

20160714

"Jedermann" Cornelius Obonya Interview

Cornelius Obonya
Cornelius Obonya

"Jedermann" Cornelius Obonya über Miriam Fussenegger ...


Herr Obonya, müssten Sie für den Salzburger „Jedermann“ überhaupt noch proben?

Cornelius Obonya: „O ja. Auf jeden Fall. Ein Jahr dazwischen ist ein Jahr dazwischen. Das lässt sich nicht einfach so hochholen. Außerdem gibt es neue Besetzungen.“

Haben Sie bei den Besetzungen ein Wörtchen mitzureden?

Cornelius Obonya: „Es gibt Fragen an mich, und die beantworte ich dann, so wie ich glaube, dass es gut ist. Aber Mitsprache im Sinne einer Letztentscheidung – nein. Das würde ich auch nicht haben wollen. Dafür gibt es Regisseure, und das ist gut so.“

Was halten Sie von Ihrer neuen Buhlschaft, Miriam Fussenegger?

Arnulf Praschs Ehefrau ...

Arnulf Prasch mit seiner Ehefrau Cornelia
Arnulf Prasch mit seiner Ehefrau Cornelia (Bild: Privat)

Arnulf Prasch: So schön ist seine Ehefrau ...


Am 23. Juli, beim „Wenn die Musi spielt“-Open Air in Bad Kleinkirchheim (K), wird Arnulf Prasch (51), wie gewohnt, mit Stefanie Hertel (36) moderieren (20.15 Uhr, ORF2). Prasch tut dies als frischgebackener Ehemann …

Herr Prasch, Sie werden diese Sendung als frisch gebackener Ehemann präsentieren …

Arnulf Prasch: So ist es. Meine Frau heißt Cornelia und ist 36 Jahre alt. Wir haben heuer, am 4. April in Venedig, geheiratet.

Das ist aber nicht Ihre erste Ehe, oder?

Arnulf Prasch: Nein. Meine dritte! Aus meiner zweiten Ehe stammt meine Tochter Katherina (16).

20160713

"Seer"-Chef Fred Jaklitsch Interview

"Seer" Astrid Wirtenberger, Fred Jaklitsch, Sassy Holzinger
"Seer" Fred Jaklitsch mit seinen Sängerinnen Astrid (li.) und Sassy (re.)

"Seer" Fred Jaklitsch: "Anwalt wollte uns verklagen"


Am 29. und 30. Juli macht die 20-Jahre-Jubiläums-Tour der „Seer“ in der Zlaim Arena am Grundlsee Station, wo die Fans am 29. Juli etwas ganz Besonderes erwartet. An diesem Tag werden nämlich alle sechs ehemaligen und die acht aktuellen Bandmitglieder auf der Bühne stehen und musizieren. Der Bandleader der „Seer“, Fred Jaklitsch (56), im Interview.

Nette Idee, dass alle Seer einmal gemeinsam auf der Bühne stehen …

Fred Jaklitsch: „Ja, es soll jedes ehemalige ,Seer‘-Mitglied für ein Lied wieder sein Instrument bedienen. Beim Schlusslied werden dann alle auf der Bühne stehen. Damit es nach Familienfest ausschaut.“

Erinnern Sie sich noch an die Anfänge der „Seer“?

Fred Jaklitsch: „Natürlich. Auch daran, dass zu unseren ersten Auftritten keine Zuschauer gekommen sind. Und die, die gekommen sind, haben den Kopf geschüttelt und gesagt: ,Das wird nie was.‘

20160708

20160701

Foto: Grab von Peter Alexander

Peter Alexander Grab
Das Grab von Peter Alexander am Morgen nach seinem 90. Geburtstag

Das Grab von Peter Alexander am Tag nach seinem 90. Geburtstag ...


Mich hat interessiert, wie das Grab von Peter Alexander einen Tag nach seinem 90. Geburtstag aussieht. Also fuhr ich hin, auf den Grinzinger Friedhof in Wien ... Eigentlich rechnete ich mit einem Blumen-Meer ...  GV

20160528

Victoria Swarovski Interview über ihren Jugend-Job und Hochzeitstanz

Victoria Swarovski: Als Hochzeitstanz Michael Bublé ...


Am kommenden Freitag tanzt die Innsbruckerin Victoria Swarovski (22) mit ihrem Tanzlehrer Erich Klann (29) im Finale der deutschen Tanzshow „Let’s Dance“ (20.15 Uhr, RTL) um den Sieg. Ihre prominenten Gegnerinnen sind die Kölner Sängerin Sarah Lombardi (23) und die Berliner Schauspielerin Jana Pallaske (37; „Fack ju Göhte“).

„Ich bin glücklich, dass ich Österreich in so einem schönen, großen, deutschen Format vertreten kann. Klar möchte ich jetzt gewinnen! Das wäre der Wahnsinn! Hoffentlich stimmen viele Zuschauer für mich“, lacht die am 16. August 1993 geborene Innsbruckerin. Sie ist die Ur-Ur-Ur-Enkelin des „Swarovski“-Firmengründers Daniel Swarovski, der von 1862 bis 1956 lebte. Er hatte drei Söhne – Fritz, Alfred und Willi – Victoria Swarovski entsprang der Linie Fritz.

Bereits mit sechs Jahren begann Victoria Swarovski zu singen, mit 12 wusste sie, dass sie hauptberuflich Sängerin werden möchte. „Meine Mutter war am Anfang skeptisch. Sie meinte, es gäbe ja schon so viele andere gute Sängerinnen. Mein Papa wollte, dass ich vorher das Abitur, die Matura mache. In den Schul-Ferien arbeitete ich zum Beispiel bei McDonald’s.

20160526

Julia Koschitz Interview

Julia Koschitz: "Was meine Arbeit angeht, bin ich ein selbstzweifelnder Mensch"


Am 6. Juni (20.15 Uhr, ZDF) ist die österreichische Schauspielerin Julia Koschitz im Thriller „Vertraue mir“ zu sehen. Darin spielt sie die erfolgreiche Investment-Bankerin Elena, die in ihrer Firma von einem Tag auf den anderen geschnitten wird. Das Interview.

Frau Koschitz, in diesem Film stehen Ihnen und den Zuschauern spannende Zeiten bevor …

Julia Koschitz: Was die Zuschauer angeht, hoffe ich es zumindest (lacht). Elena stößt auf einen faulen Milliarden-Kredit, der das Ende der Bank bedeuten könnte. Ihr Chef ist aber nicht für sie zu sprechen, sie wird unvermittelt aus Meetings ausgeschlossen, ihre Memos verschwinden. Sie befürchtet, dass hinter ihrem Rücken ein Komplott geschmiedet wird.

Welchen Ratschlag haben Sie als Privatpersonen für Arbeitnehmer, die gemobbt werden?  

Julia Koschitz: Gott sei Dank habe ich damit noch keine persönlichen Erfahrungen gemacht. Ich glaube, ich würde immer das Gespräch suchen, versuchen, das Problem in aller Offenheit anzusprechen.

„Vertraue mir“ ist ein Thriller. Wovor gruseln Sie sich privat?

Julia Koschitz: Auch wenn mir spontan nichts Bestimmtes einfällt, wovor ich mich grusele, gehe ich diesem Gefühl doch eher aus dem Weg. Horrorfilme schau ich mir zum Beispiel nie an.

Stehen Sie gerne am roten Teppich und rufen zu den Fotografen: „Hallo, hier bin ich!“?

Julia Koschitz: Nein.

Mussten Sie auch erst lernen, mit dem öffentlichen Interesse an Ihrer Person umzugehen?

Julia Koschitz: Ja. Absolut. Wobei ich in Frage stelle, ob es ein Interesse an mir persönlich ist.

20160517

Alice und Ellen Kessler Interview

Kessler-Zwillinge: Alice und Ellen Kessler, 2016
Kessler-Zwillinge: Ellen (li.) und Alice Kessler

Kessler-Zwillinge: „Die Beine kriegen wir noch hoch!“


Die beiden Tänzerinnen machten Shows mit Dean Martin, Frank Sinatra und Sammy Davis jun.. Bis Ende Juni stehen die berühmten Show-Zwillinge Alice und Ellen Kessler (79) abwechselnd im Wiener Raimund Theater auf der Bühne (freitags bis sonntags). Und zwar als „Maria Wartberg“ im Musical „Ich war noch niemals in New York“. Das Interview.

Mit 20 Jahren tanzten Sie im Paris Lido – und wollten dort homosexuelle Männer bekehren?

Ellen: Ich hatte damals einen bisexuellen Freund namens Skippy, den sich Rock Hudson für eine Nacht ausgeborgt hat. Ich habe es akzeptiert. Ich wollte Skippy ja nicht heiraten. Wir haben dort so viel Spaß gehabt. Skippy kam immer in meine Garderobe und wollte in meinen Revue-Schuhen zu irgendeiner Transvestiten-Party gehen. Doch das durfte ich ihm nicht erlauben. Ich sagte: „Das geht nicht. Du dehnst sie mir ja aus.“

Alice: Ich habe in unserer Lido-Zeit auch versucht, einen Homosexuellen zu bekehren. Es ist mir leider nicht gelungen. Es gab dort fast nur Homosexuelle. Aber ich mag sie.

Ellen: Wir haben sehr viele homosexuelle Freunde.

Alice: Aber natürlich hatten wir auch heterosexuelle Verehrer. Manchmal hörten wir: „Wenn Sie nicht zu mir kommen können, schicken Sie einfach Ihre Schwester!“ (lacht)

Ellen: Wir haben uns aber kaum einladen lassen. Einmal von Robert Wagner …

Alice: … aber sonst waren wir oft mit unseren homosexuellen Freunden unterwegs.

20160429

Thomas Mraz Interview

Der lustige „Vorstadtweiber“-Polizist ist ein Kampfsportler!


„Haben Sie eine Freundin?“, wurde Thomas Mraz (40) in der TV-Serie „Vorstadtweiber“ gefragt. Er antwortete: „Ja - wenn ich sie mir aufblase …“ 

Mraz spielt den Polizisten „Jörg Pudschedl“, der für heitere Momente sorgt.

In jungen Jahren war Thomas Mraz einmal am Arbeitsamt. „Dort suchte ich einen Job als Schauspieler, aber seitens des AMS hieß es: ,Lassen S‘ das lieber!‘“, erzählt er. Er absolvierte eine Lehre im grafischen Gewerbe, arbeitete in einem Copyshop sowie für die Marketingabteilung der Wiener Börse. Mit 24 Jahren begann er dann doch eine künstlerische Ausbildung am „Konservatorium der Stadt Wien“.

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Zoe Straub Interview vor Songcontest 2016

Zoe Straub
Zoe Straub, Österreichs Songcontest-Starterin 2016

Zoe Straub: „Ich habe Angst, nicht ins Finale zu kommen“


Am Dienstag, dem 10. Mai, vertritt die 19-jährige Wienerin Zoe Straub Österreich im Halbfinale des Eurovision-Songcontests in Schweden. Das Interview. 

Zoe, Sie haben zuletzt zahlreiche Interviews gegeben. Sind Sie schon Interview-müde?

Zoe: Wieso? Merkt man das?

Ich frag nur …

Zoe: Heute bin ich etwas müde, ja. Es ging jetzt die letzten Tage durch. Auftritte, Interviews … Mich stresst das alles ein bisschen.

Können Sie dieses Songcontest-Abenteuer überhaupt in jeder Sekunde genießen?